Strom selber machen mit Solar-Modulen für die Steckdose

Aufgrund der hohen Strompreise haben vielen Verbraucher bereits Maßnahmen ergriffen um die Kosten für Energie in einem erträglichen Rahmen zu halten. In der Regel bedeutet dass, zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln und den eigenen Verbrauch zu senken. So sind LED Lampen mittlerweile an die Stelle der Glühbirnen getreten weil sie nur einen Bruchteil der Energie bei gleicher Leistung benötigen und das Energie-Siegel bzw. der Ausweis von Energieverbrauchswerten spielt beim Kauf von Großgeräten eine immer größere Rolle.

Wer bereits alle diese Möglichkeiten ausgeschöpft hat und trotzdem noch nach Alternativen sucht, um die Stromkosten zu senken, sollte über eine eigene Solaranlage nachdenken.

Kleine Solarmodule für die Steckdose

Dabei muss man mittlerweile nicht mehr auf eine komplette Solaranlage für mehrere 10.000 Euro zurück greifen. Für den privaten Einsatz gibt es stattdessen interessante kleinere Module die zwar weniger Leistung bringen, dafür aber auch billiger sind und flexibler eingesetzt werden können. Diese Anlage bestehen dabei in der Regel aus den Solarmodulen und einem Wechselrichter. Der Anschluss erfolgt über den normale 240 Volt Steckdosenanschluss. Eine Einspeisevergütung nach EEG-Gesetz gibt es allerdings nicht.

Der Anschluss dieser Solar-Anlage ist dabei wirklich einfach (Details unter http://heim-solaranlagen.de/) und die Ausrichtung kann variiert werden. Damit eignen sich solche kleine Anlage auch ideal zum Testen. Die Anlage sollte allerdings für den Einsatz stabil montiert sein, so dass auch Sturm und Wind den Modulen nichts anhaben kann. Bei Schäden durch die Anlage haftet natürlich in jedem Fall der Betreiber.

Solar-Anlage – Eingespeiste Energie für den Eigenverbrauch

Die Funktionsweise der Solar-Module ist dabei relativ simpel. Der Strom wird in den Stromkreis des Hauses eingespeist und von den Verbrauchern wie Lampen, Kühlschränken, PC oder Fernseher genutzt. Auch im Standby verbrauchen diese Geräte Energie so dass es an sich immer Bedarf für den selbst produzierten Strom gibt. Zu viel produzierter Strom fließt ins allgemeine Netz, eine Vergütung dafür gibt es aber nicht.

Da Solar-Strom oft nur tagsüber verfügbar ist, der Haushalt aber auch am Abend Strom verbraucht, kann man mit diesen Systemen den Stromverbrauch zwar senken, aber nicht komplett selbst decken. Der Stromzähler dreht sich also etwas langsamer mit einer eigenen Solaranlage, ganz still stehen wird er aber nicht.

Es gibt einige Solaranlage, die zusätzlich noch auf Batterielösungen setzen um nicht genutzten Strom zwischenspeichern zu können. Das ist prinzipiell eine gute Idee, allerdings sind solche Anlage in der Regel deutlich teurer und die Akkus leisten auch noch nicht genug um wirklich effektiv speichern zu können. Für den normalen Einsatz sind kleine Solaranlagen ohne Speicher daher besser geeignet.

Was sagen die Stadtwerke dazu?

Die Reaktion der öffentlichen Versorger und Netzbetreiber auf privaten Solaranlagen ist derzeit deutschlandweit sehr unterschiedlich. Sie reicht von einer aktiven Unterstützung solcher Systeme bis hin zu einem Verbot, wobei es derzeit kaum rechtliche Handhabe für ein Verbot dieser Systeme gibt. So warnten die Osterholzer Stadtwerke beispielsweise vor solchen Plug and Play Anlagen.

Vor dem Einsatz sollte man sich daher beim eigenen Netzbetreiber (in der Regel die Stadtwerke vor Ort) erkundigen, wie man dort solche Anlagen sieht und welche Bedingungen für den Einsatz es gibt. Allerdings sollte man sich von negativen Auskünften nicht abschrecken lassen. Stadtwerke wollen natürlich selbst Energie verkaufen und haben daher ein Problem mit privatem Strom. Dazu kommt, das oft (kaum gerechtfertigte) Gefahren für das Stromnetz befürchtet werden. Gerade kleinste Anlagen mit nur geringer Leistung können in der Regel ohne größere Probleme betrieben werden.

Kleine Plug&Play Solar-Anlagen für die Steckdose sind damit mittlerweile eine interessante Möglichkeit, die eigene Energieversorgung zu optimieren und noch weiter Strom einzusparen. Das trifft vor allem dann zu wenn alle bestehenden Optimierungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind.

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