Geld und Fairness – die EthikBank

Faire Bank statt Bankaffaire – das ist der Slogan der EthikBank, einer ethisch-ökologischen Direktbank, bei der nicht maximale Profite im Mittelpunkt stehen, sondern Mensch und Natur.

Die EthikBank wurde 2002 als Tochter der Volksbank Eisenberg eG gegründet. „Aus Überzeugung“, sagt Vorstandsmitglied Sylke Schröder, die die Idee zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler entwickelte und verwirklichte. „Wir glauben, dass jeder Einzelne und jedes Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung haben. Deshalb ist es nicht egal, was Banken mit dem Geld ihrer Anleger machen.“

Die Philosophie der EthikBank ist in ihrer sozialökologischen Anlagepolitik und der bedingungslosen Transparenz aller Geschäfte manifestiert. Darin schlägt das Herz der Bank. Was die EthikBank von konventionellen Banken unterscheidet, ist der Umgang mit dem Geld ihrer Kunden. Der Kunde kann sicher sein, dass sein Geld nach ethisch-ökologischen Anlagekriterien investiert wird, und er kann das jederzeit im Internet einsehen.

EthikBank-Kunden, das sind Menschen, die nicht möchten, dass mit ihrem Geld Dinge finanziert werden, die konträr zu ihren Wertevorstellungen sind, z. B. Atomkraft, Kriegswaffen, grüne Gentechnik, Firmen, die Kinderarbeit oder Tierversuche für Kosmetika zulassen.

„Wir investieren das Geld unserer Kunden in Kundenkredite, in Wertpapiere oder in Beteiligungen“, erklärt Pressereferentin Claudia Bioly. „In der ,gläsernen Bank` veröffentlichen wir alle Geschäfte, das heißt jeden Einzelkredit, jedes Wertpapier und alle Beteiligungen.“ Unabhängige Wirtschaftsprüfer untersuchen regelmäßig, ob sich die Bank im Tagesgeschäft jederzeit an ihre eigenen Kriterien hält. Auch diese Prüfungsberichte sind im Internet veröffentlicht.

Auf die oft gestellte Frage, ob eine ethische Bank mit den Anlagekonditionen „normaler“ Banken mithalten kann, lautet die Antwort: Ethisches Investment ist in der Regel mit fairen Preisen und Konditionen verbunden, die eine reale Grundlage haben, also marktgerecht sind. Nur ist die Wahrnehmung angesichts der wild gewordenen Kapitalmärkte derzeit sehr verzerrt.

Die EthikBank fördert langjährig ein Frauen-, Umwelt- und Ethikprojekt. Auch die Kunden der Bank können diese Projekte durch Zinsspenden fördern und dafür bei nahezu jeder Geldanlagen zwischen Förder- oder Renditevariante wählen. Wer sich für eine Fördervariante entscheidet, verzichtet bewusst auf 0,25 Prozentpunkte Zinsen und spendet diese dem Projekt seiner Wahl: Mädchenschule in Afghanistan (Frauenprojekt), bulgarische Kinderheime (Ethikprojekt) oder Schutz der bedrohten Baikalrobbe (Umweltprojekt).

In den letzten zehn Jahren sind rund eine Viertelmillion Euro zugunsten der drei Projekte zusammengekommen. Dahinter steht die Idee eines gemeinsamen Engagements von Bank und Kunden für ethische Zwecke, das konkreten sozialen und ökologischen Projekten hilft.

Die Ethik-Bank engagiert sich für einen Umbau der Gesellschaft, die in allen Lebensbereichen die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) gleichberechtigt nebeneinander stellt und den übermächtigen Einfluss des Kapitals zurückdrängt. Deshalb unterstützt sie unterschiedliche Nichtregierungsorganisationen und zum Beispiel die Kampagne „Steuer gegen Armut“, die die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und deren Verwendung zur Bekämpfung der Armut fordert.

Geld und Fairness - die EthikBank

Nähere Informationen im Internet.
Kontakt: Claudia Bioly, Tel. 036691-58104, claudia.bioly@ethikbank.de.
Lesen Sie weitergehend zum Thema: Die Ethikbank – Fragen und Antworten.

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