Energieeffizientes Bauen wird vom Staat belohnt

Eine der Aufgaben der KfW Bankengruppeist die finanzielle Förderung von Bauherren, die eine energieeffiziente Wohnimmobilie bauen, kaufen, sanieren oder modernisieren möchten. Sie steht unter der Aufsicht des Bundesministeriums der Finanzen.

Gefördert werden außerdem Fotovoltaikanlagen sowie Heizungsanlagen, die künftig mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen. Zur Bewältigung der Aufgaben rund um das Thema energieeffizientes Bauen stellt der Staat jährlich rund 17 Milliarden Euro für die CO2-Reduzierung zur Verfügung, die 2011 bereits das Ausmaß von rund 540.000 Tonnen erzielte. Ziel ist ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahre 2050.

Jeder Hausbauer oder –käufer kann auf Antrag bis zu 50.000 Euro von der KfW aus dem Wohneigentumsprogramm für energieeffizientes Bauen erhalten. Bis zu 75.000 Euro kann ein Darlehen betragen, wenn eine Immobilie von Grund auf saniert werden soll. Darunter fallen beispielsweise Dämmmaßnahmen für das Dach oder die Fassade, eine Erneuerung der Heizanlage oder der Austausch von Fenstern.

Die Kredite der KfW sind in diesen Fällen besonders günstig, da der Zinssatz bei nur einem Prozent jährlich liegt. Wer zusätzlich einen sogenannten Tilgungszuschuss beantragt, hat in den ersten zehn Jahren der Laufzeit eines Kredits eine ausgesprochen günstige Rückzahlungssituation. Es gibt Fälle, in denen die KfW auch den altersgerechten Umbau einer Immobilie fördert, für die ein besonders niedriger Energiebedarf nachgewiesen werden kann.

Mehr über KfW-Effizienzhäuser und die verschiedenen Programme erfährst Du auf derimmobilienblog.de

Über die Hausbank zum KfW-Kredit

Zwar hat der künftige Hausherr die freie Wahl der Bank, die seine Maßnahme finanzieren soll. Da die KfW weder Kredite noch Zuschüsse direkt vergibt, muss die finanzierende Bank zum Kreis jener Institutionen zählen, mit den die KfW kooperativ zusammenarbeitet. Experten raten, die Hausbank als ersten Ansprechpartner auszuwählen.

Abgesehen davon, prüfen die finanzierenden Banken alle Kriterien der Kreditvergabe, bringt das Darlehen zum Abschluss und übernimmt danach gegenüber der KfW die Haftung für die ordnungsgemäße Rückzahlung. Es gehört zum Service der des Bankinstituts, die entsprechenden Zahlungen an die KfW weiterzuleiten, als Gegenleistung muss sie jedoch weniger Zinsen zahlen, als mit dem Kunden vereinbart.

Der Kunde sollte zusätzliche Zinsrabatte der Banken nutzen

Aufgabe der KfW ist die Festlegung der Höchstzinssätze. Daraus können sich Vorteile für das Kreditinstitut ergeben, die auf einen Teil der Marge verzichten, um den Vorteil an ihren Kunden weiterzureichen. Oftmals ist dieses Vorgehen jedoch an die Forderung geknüpft, einen Kredit in einer bestimmten Höhe bei der Bank aufzunehmen.

Die vergünstigenden Zinsrabatte sind entsprechend unterschiedlich hoch, der Kunde sollte sich also entsprechend informieren, bevor er das Darlehen abschließt. Zu beachten wäre dabei auf jeden Fall der durch die Bank festgelegte Effektivzins.

Zuschüsse der KfW für Energieeffizientes Bauen

Kann ein Immobilienbesitzer die geplante Sanierungsmaße seines Hauses oder der Wohnung aus eigenen Mitteln finanzieren, können sie bei der KfW einen sogenannten Investitionszuschuss beantragen. Handelt es sich bei der Maßnahme um eine aufwendige Renovierung zum KfW-Effizienzhaus, können bis zu 20 Prozent der Sanierungskosten bezuschusst werden.

In der Spitze kann der Immobilienbesitzer durch dieses Vorgehen eine Finanzspritze von bis zu 15.000 Euro einkalkulieren. Zehn Prozent der Kosten kann die KfW als Zuschuss vergeben, wenn es sich um einzelne Maßnahmen handelt, etwa den Einbau von neuen Fenstern oder eine Effizienz steigernde Installation eines Heizkessels.

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