Das neue Smartphone OnePlus 6

OnePlus ist bereits seit einigen Jahren als Hersteller von Smartphones auf dem Markt und hat sich ein klares Ziel gesetzt: Man möchte Topmodelle anbieten, die gleiche Leistungen bieten wie die Geräte der Konkurrenz, sich preislich aber deutlich unter den Modellen der anderen Hersteller ansiedeln. Die ersten Geräte kamen daher auch in einem Preisbereich von 300 Euro auf den Markt .

Das OnePlus 6, das ab sofort zu haben ist, setzt diese Tradition fort und bietet vor allem bei der Performance und der Leistung wirklich extrem gute Werte zu einen vergleichsweise günstigen Preis. Allerdings sind die Geräte in diesem Jahr auch wieder etwas teurer geworden.

Smartphone OnePlus 6
© by Bastian Ebert

Der Preis des neuen OnePlus 6

Nominell sind die Modelle der Konkurrenz teurer, das neue Huawei P20 hat beispielsweise ursprünglich 649 Euro gekostet und war damit mehr als 150 Euro teurer als das OnePlus 6. Allerdings sind die Preise mittlerweile deutlich gesunken und daher bekommt man das P20 inzwischen auch für um die 500 Euro.

OnePlus hat damit bis zu einem gewissen Punkt den Preisvorteil verloren. Noch ein Punkt wiegt schwer: Das Unternehmen hat nach wie vor keinen großen Netzbetreiber als Partner. Man kann die Geräte damit nicht einfach per Handyvertrag und monatlicher Rate finanzieren, sondern muss sie direkt kaufen. Ein Tarif zum Handy ist damit auch nicht direkt möglich, man kann sie die Smartphones nur selbst kaufen und dann einen passenden Tarif extra buchen.

Das neue Design beim OnePlus 6

Im Android Bereich gibt es mittlerweile viele Hersteller, die auf ein sogenanntes Notch-Design setzen. Damit ist ein Bildschirm gemeint, der dünne Ränder hat und am oberen Ende eine deutliche Aussparung, in der die Technik (Kamera, Lautsprecher und Sensoren) untergebracht ist.

Dieses Design wurde durch das iPhone X bekannt und findet sich nun auch beim OnePlus 6. Das Unternehmen hat das Konzept aber noch erweitert: nutzt man bei Vollbildmodus beispielsweise für Videos oder Games, wird der Notch abgeschaltet, so dass der Rand gerade ist.

Ein weitere Neuerung ist die Rückseite. Diese besteht nun aus Glas (inklusive Aluminium-Body) und wirkt damit haptisch so wie bei den anderen Topmodellen auf dem Markt. Dazu wurde die Kamera neu angeordnet. Die Technik und die beiden Objektive sind jetzt mittig über dem Sensor für die Fingerabdrücke angeschaut.

Insgesamt wirkt das OnePlus 6 damit sehr modern und passt zu den anderen Topmodelle. Kritisch wird es allerdings für Nutzer, die das Notch Design nicht mögen. Die haben in diesem Jahr keine Auswahl. Eventuell wird es aber zu Ende des Jahres wieder ein T-Modell des OnePlus 6 geben, dass dann auch unter Umständen bereits wieder ein neues Design ohne Notch hat.

Die Technik im neuen OnePlus 6

Bei der Technik setzt das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder auf den schnellsten Prozessor im Android Bereich und richtig viel RAM. Konkret kommt der Snapdragon 845 Prozessor samt ADRENO 630 GPU zum Einsatz und wahlweise kann man die Geräte mit 6 oder 8GB RAM bekommen.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Technik:

Unter der Glashülle des OnePlus 6 haust einer der leistungsstärksten Prozessoren auf dem Markt – der SnapdragonTM 845 von Qualcomm®. Dieser sorgt für 30 Prozent mehr Leistung und arbeitet gleichzeitig um 10 Prozent effizienter, was besonders dem Akku zugutekommt. Zusammen mit dem Adreno 630, der 30% schneller ist als die Vorgängergeneration, ist das OnePlus 6 ein Kraftpaket, dem das Streaming von HD-Videos oder grafisch aufwändige Spiele kein Hindernis darstellen. Mit bis zu 8 GB LPDDR4X RAM kann das OnePlus 6 mühelos und ohne Verzögerung zwischen mehreren Anwendungen wechseln, die parallel laufen. Der zweispurige Speicher des OnePlus 6, basierend auf UFS 2.1, sorgt für schnellere Ladezeiten sowie Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.

In den ersten Leistungstests hat sich bereits gezeigt, dass die Modelle wirklich schnell sind und in einigen Bereichen die besten Geräte auf dem Markt sogar noch überholen. Das Unternehmen hat es damit wirklich geschafft, die Topmodelle der anderen Anbieter bei der Performance auszustechen.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass die maximale Leistung in der Praxis eher selten ausgenutzt wird. In der Regel wird beim normalen Einsatz der Geräte nur ein Bruchteil der wirklich Power genutzt – man wird den Vorsprung an Geschwindigkeit im OnePlus 6 also eher selten spüren.

Fazit: für wen lohnt sich das OnePlus 6

Die neue Geräte haben einen klaren Fokus auf preisbewussten Nutzer, die vor allem viel Leistung bei Smartphones schätzen. Wer auf die Kamera wert legt, findet dagegen bei Huawei und Samsung die besseren Modelle. OnePlus hat in 2018 zwar auch in diesem Bereich nachgebessert, die schöneren Aufnahmen macht man aber nach wie vor eher mit dem Huawei P20 und dem Galaxy S9. Darüber hinaus ist OnePlus immer sehr schnell mit den Updates. Wer darauf wert legt, kann also bedenkenlos zum neuen OnePlus 6 greifen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.